Kunstgalerie

Die stilvoll gestalteten Räume befinden sich im Dachgeschoss des Gebäudes auf einer Fläche von fast 100 m2. Sie wurden vor allem an die Veranstaltung von Ausstellungen der Werke aus verschiedenen Bereichen der bildenden Kunst oder thematischen Ausstellungen angepasst. Ein geeignetes Umfeld können hier aber auch die auf Geschichte oder Naturkunde orientierten Ausstellungen finden. Eine komplette Unterstützung sichert die hochwertige audiovisuelle Ausstattung.

Ausstellungen

  • Josef Kábrt
    (23. 06. 2017 - 20. 08. 2017)
    verläuft gerade!
  • Blanka Brožová
    (28. 04. 2017 - 18. 06. 2017)
  • Eva Vlasáková
    (24. 02. 2017 - 23. 04. 2017)
  • Ludmila Matoušová
    (16. 12. 2016 - 19. 02. 2017)
  • Richard Náhlovský
    (21. 10. 2016 - 11. 12. 2016)
  • Miloslav Janků
    (26. 08. 2016 - 16. 10. 2016)
  • Klasikové české krajinomalby/The classics of the Czech landscape painting
    (01. 07. 2016 - 21. 08. 2016)
  • Natalie Hlubučková Soukupová
    (29. 04. 2016 - 26. 06. 2016)
  • Václav Pokorný
    (04. 03. 2016 - 24. 04. 2016)
  • Jiří Rada
    (18. 12. 2015 - 28. 02. 2016)
  • Jaroslav Klápště
    (23. 10. 2015 - 13. 12. 2015)
  • Ivana Houserová
    (28. 08. 2015 - 18. 10. 2015)
  • Josef Jíra
    (26. 06. 2015 - 23. 08. 2015)
  • Vladimír Hlubuček
    (10. 04. 2015 - 21. 06. 2015)
  • Vladimír Otmar
    (06. 02. 2015 - 05. 04. 2015)
  • Vladimír Komárek
    (20. 11. 2014 - 01. 02. 2015)
  • Svatopluk Kasalý
    (18. 09. 2014 - 16. 11. 2014)
  • Josef Kábrt

    23. 06. 2017 - 20. 08. 2017
  • Blanka Brožová

    28. 04. 2017 - 18. 06. 2017
  • Eva Vlasáková

    24. 02. 2017 - 23. 04. 2017
  • Ludmila Matoušová

    16. 12. 2016 - 19. 02. 2017

    Coming soon…

  • Richard Náhlovský

    21. 10. 2016 - 11. 12. 2016

    Coming soon…

  • Miloslav Janků

    26. 08. 2016 - 16. 10. 2016

    Am Donnerstag, den 25. August 2016 wurde in der DETESK Galerie eine Bilderausstellung zu 100 Jahrestag der Geburt von Miloslav Janků feierlich eröffnet. Er war Maler, Glaskünstler und langjähriger Pädagoge an der Fachschule für Glaskunstgewerbe.
    Er ist in Úpice geboren. Als er zehn Jahre alt war, ist er mit seinen Eltern nach Semily umgezogen, wo er auch bis zum Alter von sechzig Jahren gelebt hat. In der Mitte der siebziger Jahre ist er mit seiner Familie nach Železný Brod umgezogen, wo sein künstlerisches Leben beendet wurde.
    Aktuelle Ausstellung zeigt seine Malerei seit Mitte der 70er Jahre, einschlieβlich des geblasenen Glases bei dem Brenner und Hüttenglases. Ein Teil der Dauerausstellung präsentiert sein Glaswerk. Das befindet sich im ersten Stock des Museums.

  • Klasikové české krajinomalby/The classics of the Czech landscape painting

    01. 07. 2016 - 21. 08. 2016

    No more informations…

  • Natalie Hlubučková Soukupová

    29. 04. 2016 - 26. 06. 2016

    Gemälde von Natalie Hlubučková von Malá Skála und von woanders.

    Natalie Hlubučková Soukupová ist in Prag im Jahr 1929 geboren. Nach dem Abschluss der Glasschule in Železný Brod kehrte sie zurück nach Prag. Dort studierte sie an der Akademie für Malerei im Atelier von Otakar Nejedlý. Hier hat sie auch ihren zukünftigen Mann kennengelernt, den Malern Vladimír Hlubuček. Mit ihrem Mann hat sie regelmäßig seinen Geburtsort besucht. In der Landschaft von Malá Skála fand sie grundlegende Idee-Quellen für ihre malerische Arbeit.

    Die Ausstellung in der DETESK-Galerie bietet die weitere Gelegenheit ihr Werk mehr kennenzulernen und enthält sowohl die Gemälde, beeinflusst von Malá Skála und Jizera, als auch ein paar von woanders.

  • Václav Pokorný

    04. 03. 2016 - 24. 04. 2016

    Václav Pokorný ist in Pilsen am 9. Januar 1914 geboren. Im Jahr 1936 hat er die Hochschule in Prag erfolgreich abgeschlossen.

    Aufgrund der Einladung von seinem Studienkollegen Viktor Vorlíček und der Empfehlung von Professor Cyril Bouda ist Václav Pokorný in 1946 nach Gablonz an der Neiße umgezogen. Abwechselnd war er als Lehrer an den Berufsfachschulen in Gablonz tätig oder als Maler in Železný Brod, und in 1963 war er im Bereich der Kunst freiberuflich tätig.

    Neben Malerei beschäftigte er sich sehr intensiv mit Grafik. Er hat in seinem Werk niemanden nachgemacht, hatte eigenen Stil und es hat ihm sehr außerordentlich gelungen sich selbst zu bleiben.

    Er ist in Gablonz an der Neiße am 19. November 2005 gestorben.

    Die Gemäldeausstellung dauert vom 4 März bis 24 April 2016.

  • Jiří Rada

    18. 12. 2015 - 28. 02. 2016

    Jiří Rada wurde am 8. Mai 1929 in Železný Brod geboren. In 1943 tritt er das Studienfach „Edelstein- und Glasgravierung“ an der Berufsfachschule in Turnov unter der Führung von Professor Tuček.  Die Turnover Schule konnte Rada in 1946 erfolgreich abschliβen.

    Er studierte dann weiter an der Kunstuniversität in Prag, diesmal das Studienfach „Grafik“ unter der Führung von Professor Pukl, und machte seinen Abschluss in 1950.

    Jiří Rada lebte und arbeitete in Prag, wo er das Maleratelier in Letná nutzte.

    Während seines Lebens nahm Rada an unzähliger Menge der Ausstellungen statt, an der Ersten schon in 1945.

    Jiří Rada starb am 30. September 2011 und ist in Železný Brod begraben.

  • Jaroslav Klápště

    23. 10. 2015 - 13. 12. 2015

    Jaroslav Klápště wurde am 7. Juli 1923 in Záhoří an Železný Brod geboren. Er lebte mit seinen Eltern in der Slowakei, wo sein Vater, Eisenbahn-Ingenieur, die Bahnstrecken ausbaute. Klápště legte das Abitur am Turnover Gymnasium in 1942 ab, von 1945 bis 1950 studierte er an der Kunst-Industrie-Fachhochschule in Prag. Seine Professoren waren František Tichý und Emil Filla.

    Nachdem er den Grundwehrdienst absolvierte, siedelte er sich in Turnov. Sein zweites Zuhause wurde aber ein kleines Dörfchen namens Čikvásky in der Nähe von Semily, wo er unerschöpfliche Idee-Quelle für seine Arbeit fand. Im Laufe seines Lebens schuf er seine Werke auch in ein paar Ateliers in Prag. Besonders nach dem Vorbild von František Tichý beschäftigte er sich sehr intensiv mit Grafik. Klápště illustrierte eine unzählige Menge der Dichterbücher.

    Im November 1988 wurde sein Leben wegen eines Unfalls am Turnover Bahnhof tragisch beeinflusst. Nach acht Monaten im Krankenhaus kam er zurück nach Čikvásky, um malen und neu nach seiner Vorstellung leben zu können.

    Jaroslav Klápště starb am 23. September 1999 in Prag.

  • Ivana Houserová

    28. 08. 2015 - 18. 10. 2015

    Glasausstellung von Ivana Houserová

    Im Museum und in der Galerie der Gesellschaft DETESK am Stadtplatz befindet sich die Ausstellung von Glasskulpturen und Getränkesets von Ivana Houserová, der bildenden Künstlerin und Pädagogin, deren Leben und Schaffen die Tragödie in Gemeinde Drhleny beendet hat. Seit ihrem Geburt (1957) lebte sie in Gemeinde Krásná, absolvierte die Gläserschule in Železný Brod und Glasatelier von Professor S. Libenský an Prager Kunstgewerbehochschule. Seit ihrem Studium widmete sie sich der Glasschaffung. Ihre beliebte Technik war um Schleifen ergänzte geschmolzene Skulptur. Sie hatte aber nie Zweifel daran, dass ihre Aufmerksamkeit auch Getränkeglas verdient. Seit Hälfte 80er Jahre erstellt die Sets gemäß ihrer Entwürfe  die Karlsbader Gläserfirma Moser.

     

    Houserová nahm an etwa 200 gemeinsamen Ausstellungen teil und einige Male stellte sie selbstständig aus. Dreimal war sie auf dem internationalen Glas-Symposium in Nový Bor, einmal im französischen  Sars-Poteries und im niederländischen Leerdam. In öffentlichen und privaten Sammlungen auf der Welt befinden sich mindestens ihre 120 Skulpturen, am meisten in den USA, Japan und China, einige sind auch in Tschechien, Deutschland, Frankreich und anderswo. Im Schuljahr 1984/85 leitete sie Glasgraveure auf Gläserschule in Železný Brod, seit dem Jahr 2008 leitete sie die  Abteilung vom geschliffenen Glas und geschmolzenem Glasskulptur.

     

  • Josef Jíra

    26. 06. 2015 - 23. 08. 2015

    Ich stamme aus der Gegend „der Schwärmer unserer Gebirge“.

    Auf einem meiner Bilder ist geschrieben:

    Bei Familie Jírovi in Freidorf wurde ein medianisches Buch gefunden.

    In dieser Aufschrift fühle ich ein Geheimnis der Gegend, aus der ich stamme, sowie ein Geheimnis des Lebens der Vorfahren. Ohne Geheimnis ist die Welt nicht interessant. Die mysteriöse Platte, aus der das Zitat kommt, beinhaltet also auch ein Geheimnis meines Lebens, das voll von einem ewigen Zwist der zwei um meine Seele kämpfenden Kräfte ist – der weißen und schwarzen. Als Kind erlebte ich in Horky bei meiner Großmutti das Mysterium von Ostern, eindrucksvolle Feier der Auferstehung. Es war faszinierend und diesen Einfluss fühle ich bis heute. Es kehrt ständig in meinen Bildern zurück. Es ist nicht eine Konstruktion, es nicht Spiel mit Effekt, ich fühle es als eine Aufklärung. Jedes mein Bild ist von einem aufklärerischen Augenblick begleitet. Ich könnte nicht den Kreuzweg malen, ohne die Erfahrung mit dem Seelenschmerz zu haben, ohne so oft meine Toten zu begleiten, ohne die Qual der Kranken kennenzulernen.

    Josef Jíra

     

    1929 am 11. Oktober ist er in Turnov geboren. Seine Kindheit verbrachte er bei seinen Eltern in Malá Skála und bei Großeltern in Ortschaft Horky.

    1943 wurde er in die Abteilung des Gravierens von Edelsteinen und Glas bei Prof. Karl Tuček an der Fachschule für Gestaltung und Schmuck in Turnov aufgenommen.

    1946-1952 studierte er auf der Akademie der bildenden Künste in Prag.

    Er hat in dem Vorbereitungsseminar bei Prof. Karel Minář begonnen, nach einem Jahr studierte er unter Leitung von Professor Miroslav Holý.

    Des Weiteren hat er unter Leitung von Professoren Otakar Nejedlý und Vlastimil Rada studiert.

    Im Jahre 1952 hat er das Studium erfolgreich abgeschlossen.

    1955 hat er für das Bild Komedianti (heutzutage ist dieses Bild im Puschkin-Museum in Moskau ausgestellt) ein jährliches Stipendium erhalten.

    1968 hat er auf der Akademie der bildenden Künste in Prag promoviert.

    Es wurde ihm die Professur angeboten, allerdings aus politischen Gründen hat er sie abgelehnt.

    Am 28. Oktober 2004 hat ihm Präsident Václav Klaus die staatliche Auszeichnung für Verdienste verliehen.

    Am 15. Juni 2005 ist Josef Jíra im Krankenhaus in der Stadt Turnov gestorben.

    Am 21. Juni haben wir von ihm in Malá Skála Abschied genommen.

  • Vladimír Hlubuček

    10. 04. 2015 - 21. 06. 2015

    Vladimír Hlubuček hat als sein Lebensthema die Landschaft ausgewählt.

    Zu dieser Entscheidung hat bestimmt die Schönheit der Landschaft von seinem Geburtsort beigetragen.

    Er stammte aus Frýdštejn (Friedstein) bei Malá Skála (Kleinskal),

    also aus dem Gebiet, das sich durch Reichtum der Gestalten,

    Abwechslung  der aufgehäuften plastischen Gesteinsformationen

    mit der Einkerbung des Flusses und beruhigendes Farbenreichtum der Kiefer und Buchen auszeichnet.

    Die Geburtslandschaft war sehr starke ausgehende inspirative Quelle.

    Der nächste Antrieb zur Entscheidung sich der Landschaftsmalerei zu widmen kam von der Landschaftsmalerei-Spezialklasse des Professors Otakar Nejedlý an der Akademie der Bildenden Künste in Prag.

    Er gehörte zu den Malern, die in der Lage sind, auch die vertraute Landschaft ständig neu in allen ihren Veränderungen wahrzunehmen.

    Aus diesem Grund sind seine Bilder der Umgebung des Flusses Jizera (Iser) von Křížky, wo er so oft verweilte, insofern mannigfaltig, obzwar sie oft denselben Ausschnitt der Landschaft darstellen.

     

    1928 20. Oktober ist er in Frýdštejn geboren.

    Seit Kindheit lebte er in Křížky bei Malá Skála.

    1945-1948  besuchte er die Fachglasschule in Železný Brod (Eisenbrod), und zwar den Bereich Bemalen von Glas beim Professor Miloslav Janků.

    1949-1956  studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Prag bei Professoren Ján Želibský, Vlastimil Rada und Otakar Nejedlý.

    An der Akademie lernte er die Studentin Natálie Soukupová aus Prag kennen, die er heiratete.

    1953  erhielte er den Hauptpreis von der Akademie der Bildenden Künste für Malerei.

    1959  erhielte er den dritten Preis für das Bild Pražské nábřeží (Prager Uferstraße) auf der Ausstellung zum Weltfestival der Jugend- und Studentenschaft in Wien.

    1962  hatte er die erste selbstständige Ausstellung in Prag.

    1965  erhielte er den Kreis-Preis des mittelböhmischen Kreisnationalausschusses.

    1977  hatte er selbstständige Ausstellung in der Galerie von Vincenc Kramář in Prag.

    1984 hatte er die Ausstellung in der Galerie der Gebrüder Čapek in Prag.

    1988  erhielte er den Jahrespreis vom Verbund der tschechischen bildenden Künstler und vom Tschechischen Fond der bildenden Künste.

    1995  erhielte er Diplom für sein Bild Pravěk (Urzeit) im Rahmen des internationalen Malerwettbewerbs in Barcelona.

    1996  veranstaltete er mit seiner Ehefrau Natálie die Ausstellung in Malá Skála.

    2000  hatte er die Ausstellung im Museum und Galerie in der Stadt Semily (Semil).

    2001  hatte er zum zweiten Mal die Ausstellung in Galerie der Gebrüder Čapek in Prag.

    2004  hatte er die Ausstellung in der Galerie Nová síň in Prag.

    2006  hat er die Gemälde und Durchdrücke im Museum und Galerie in Semily.

    In den Prager Galerien DÍLA und im Betrieb des Tschechischen Fonds der bildenden Künste hatte er selbstständige Ausstellungen in Jahren 1983, 1985, 1986, 1987, 1989 und 1991.

    Selbstständige Ausstellungen hatte er auch in Lysá nad Labem, Turnov, Soběslav, Staré Hrady u Libáně, Kutná Hora und in Všeň (mit seiner Ehefrau Natálie); in Paris (1988) und Hamburg (1994).

    Er war Mitglied des Verbunds der tschechischen bildenden Künstler.

     

    Teilnahme an gemeinsamen Ausstellungen:

    Mladí čeští výtvarníci, Moskau (1956); Stipendisté SČVU, Mánes, Prag (1957); Výstava mladých, Brno, Bratislava (1958 a 1959); Wien (1959); Pražský salón, Obecní dům, Prag (1959 a 1960); Salón čs. Výtvarného umění, Bruselský pavilon, Prag (1965 a 1967); Malíři a sochaři Prahy 6, Galerie V. Kramáře, Prag (1967); Současné české umění, U hybernů, Prag (1968); Skupina K68, Kolín, 2. Pražský salón, U Hybernů, Prag (1969); Mizející krajina a Malíři na cestách, Galerie U Řečických, Prag (1971); Město a lidé, Galerie V. Kramáře, Prag (1972); Čeští malíři, Mánes, Prag (1973); Čeští a slovenští umělci k 30. výročí SNP (Preis), Mánes, Praha a Krajina českého venkova, Galerie V. Kramáře, Prag (1974); Výtvarní umělci k 30. výročí osvobození ČSR (Preis), Jízdárna Pražského hradu, Prag (1975); Přehlídka čs. Výtvarného umění, Jízdárna Pražského hradu, Praha (1978); Výtvarní umělci dětem, Mánes, Prag (1979); Přehlídka čs. výtvarného umění, Jízdárna Pražského hradu, Prag (1980); 50. Jubiläum Mostecké stávky (Belohnung), Mánes, Prag (1982); Vyznání životu a míru, Prag (1985); Obrazy a sochy pražských umělců, Mánes, Prag (1987); Salón ´88, PKOJF Prag (1988); Sedm malířů a sochařů, Paris (1988/9); Pět českých malířů, Kunsthalle, Hamburg (1994); Obrazy krajinářských inspirací, Sdružení pražských malířů, Mánes, Prag (1995); Kozákov ve výtvarném umění, Museum und Isergalerie, Semily (1998); Pražský salón, Průmyslový palác, Prag (2000); Sdružení pražských malířů, Měcholupy (2003).

     

    Seit dem Jahre 1960 war er Mitglied des Verbunds der bildenden Künstler. Im Jahre war er Vorsitzender dieses Verbunds.

    Er war Teilnehmer der Mitgliedausstellungen des Verbunds der bildenden Künstler in Prag (1967, 1992, 1996, 1997, 1998, 2001, 2007, 2008, 2013), in Rakovník (1969), České Budějovice (1971), Staré Hrady, Prostějov, Prachatice, Jaroměř und Jičín (1994), Vlašim und Soběslav (1995), Bechyň (1996) und Kladno (1994, 1995, 1996, 2001).

    Er hat an den Ausstellungen des Bildkünstlerischen Sommers von Malá Skála Region teilgenommen und seit Hälfte der 90er Jahre war er Teilnehmer der Ausstellungen Maler der Iserregion in Semily.

    Am liebsten hat er die böhmische Landschaft der Ortschaft Křížky bei Malá Skála und Prag bildlich dargestellt.

    Bis 70er Jahre hat er auch die Portraits und figurale Kompositionen gemalt.

    Er besuchte Rumänien, Bulgarien, Länder der Jugoslawien, Griechenland, Italien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Ägypten – in diesen Ländern hat er auch gemalt.

    Sein Schaffen haben die Aufenthalte in Kaukasus, Georgien und Armenien geprägt. Größere Serie der Bilder hat er nach seinem Aufenthalt in der mongolischen Wüste Gobi geschaffen (1985).

    Sein Schaffen ist in den privaten und öffentlichen Kunstsammlungen in Tschechien und auch im Ausland vertreten.

    2013  Vladimír Hlubuček ist am 18. August in Prag gestorben.

     

  • Vladimír Otmar

    06. 02. 2015 - 05. 04. 2015

    In den Bildern von Vladimír Otmar finden wir

    etwas Nahes, Anziehendes,

    etwas, was wir gerne aussprechen würden,

    wenn wir es könnten.

     

    Mit ihrer Farbigkeit,

    der tiefen unverfälschten Empfindlichkeit und

    dem wesentlichen Optimismus bestätigen sie

    unser Gefühl, das Leben ist auch trotz aller Hindernisse und

    Kummer wunderschön.

     

    1935 Geboren am 1. September in Železný Brod.

    1950-1954 Studierte die Schule für Schmuckmacher in Turnov (Fachrichtung Metallgravur).

    1958-1964 Studierte auf der Akademie der bildenden Künste in Prag.

    Allgemeine Malerschule des Prof. Jiří Horník.

    Spezielle Schule für figurale und landschaftliche Gemälde der Prof. Vlastimil Rada und Prof. František Jiroudek.

    Erwarb das Reisestipendium nach Italien.

    Kehrte gern nach Italien zurück. Besuchte Italien ungefähr 10-mal.

    1964-1965 Ehrenjahr beim Prof. František Jiroudek auf der Akademie.

    1966-1967 Studierte auf der Hochschule für bildende Künste beim Prof. Max Kaus (Stipendium des Senats für West-Berlin).

     

    Knüpfte malerisch an die Tradition des böhmischen modernen Realismus an und gehört zu den Fortsetzern seines koloristischen Stroms.

    Seine Bilder wuchsen aus der Einsicht in das innere Rhythmus und die äußere Komposition seiner heimischen Region.

    Seine Motive suchte er am meisten in der Region von Železný Brod. Er kehrte zu ihnen in zahlreichen Varianten, geänderter Sicht oder in wechselnder Atmosphäre der Tage und Jahreszeiten zurück.

    Er kam immer mit neuen Abbildungen und Bildern aus den Reisen nach Italien.

    Die Stillleben, gezeichnet mit dramatischer Handschrift in strahlenden Farben, bestätigen seine Neigung zur emotionalen intimen Empfindung der Welt.

     

    Er stellte selbstständig in West-Berlin, Železný Brod (1972, 1985, 1993), Trutnov, Prag (1969, 1981, 1983, 1986, 1987), Turnov (1982, 1992), Lomnice n. P., Jičín, Klatovy, Most, Liberec, Chrudim, Slatiňany usw. aus.

    In den Siebzigern und Achtzigern nahm er an gesamtstaatlichen Vorführungen der gegenwärtigen malerischen, grafischen und bildhauerischen Schöpfung teil. Dabei erwarb er einige Bewertungen.

    Seine Bilder befinden sich in öffentlichen und auch privaten Sammlungen der modernen Kunst.

    Er lebte und schuf abwechselnd in Železný Brod und in Prag.

    Ein paar Jahre unterrichtete er auf der Künstlerischen Volksschule in Turnov.

     

    1994 Er starb am 19. Juli in Železný Brod.

     

     

    Vladimír Otmar, Stillleben und Landschaften

    Veranstaltet von DETESK Železný Brod

    Verkaufsstelle, Museum, Galerie und Weingeschäft auf dem Marktplatz

    Das Konzept der Ausstellung von Antonín Langhamer

    Die Realisierung der Ausstellung von der Gesellschaft Detesk

    Feierliche Eröffnung am 5. Februar 2015

    Dauer: 6. Februar ‒ 5. April 2015

  • Vladimír Komárek

    20. 11. 2014 - 01. 02. 2015

    Ich habe mich immer bemüht, meine Bilder lesbar zu schaffen.

    Ich möchte ein Stück Stille im heutigen Verabscheuungskult malen.

    Eine Schönheit, für die sich die meisten heutigen Künstler schämen.

    Ich will nicht den Darm der gegenwärtigen blutdürstigen Welt malen.

    Ich will nicht schockieren, um auf mich aufmerksam zu machen.

    Ich male hilflose Menschen mit einer sensiblen Seele.

    Ich will nicht „Leidenschaften zerfetzen“, so wie Hamlet die Schauspieler berät.

    Die menschliche Tragödie ist weiß, still, wie Wasser stehend, und ohne Ende.

    Ich male die Altäre der Tröstung.

    Die Sehnsucht nach einer Versöhnung…

     

    1928: Er wurde am 10. August in Hořensko bei Semily geboren. Vater František Komárek (1894-1965), Mutter Johana, geb. Tapšíková (1907-1975).

    1928-1939:  Die Kindheit verbrachte er in Hasprunka bei Malacky in der Slowakei, wo sein Vater im Ersten Weltkrieg als russischer Legionar, Landjäger war.

    1939:  Die Familie Komárek zog nach Nedvězí bei Semily um. Vladimír lebte und schuf dort bis zu seinem Tod.

    1945-1946:  In der Fachschule für Glasmacher in Železný Brod besuchte er die Abteilung für Glasgemälde (Prof. Miloslav Janků).

    1946: Er wurde auf die Akademie der bildenden Kunst in Prag angenommen; er studierte beim Prof. Karel Minář. Nach einem Jahr verließ er die Schule.

    1947: Er meldete sich an die Künstlerisch-industrielle Hochschule (VŠUP) in Prag zum Prof. Karel Štipl an. Er wurde in sein Atelier für Glyptik und angewandte Plastik erst nach einem Jahr Praxis in den Vereinigten Glaswerken in Lednické Rovne (1947-1948) angenommen.

    1954: Die Studien an der Künstlerisch-industriellen Hochschule (VŠUP) im Atelier des Prof. Štipl beendete er mit einem Ehrenjahr.

    1955-1957: Präsenzmilitärdienst.

    1954-1962:  Methodiker des Bezirkshauses für Aufklärung in Semily; er unterrichtete an der Künstlerischen Volksschule (1962-1984) und extern am Gymnasium des Ivan Olbracht in Semily (1968-1984).

    1957: Er heiratete Růžena, geboren Holubová aus Semily.

    1958: Er lernte Professor Naděžda Melniková Papoušková kennen. In Česká Lípa fand seine erste Ausstellung statt.

    1959: Mitgründer der Gruppe „7“ v Liberec (Reichenberg). Er stellte mit ihr bis zum Jahr 1967 aus.

    In Prag fand seine erste selbständige Ausstellung im Theater Rokoko statt. Eine weitere Ausstellung mit dem Bildhauer Jiří Seifert in der Prager Galerie mladých (Galerie der Jungen; (1960).

    1961: Er schuf die ersten grafischen Blätter – trockene Nadel. Davor arbeitete er an Linolschnitten und Holzschnitten.

    1965: Er wurde zum Mitglied des Vereins der böhmischen Grafikkünstlern (SČUG) Hollar.

    1967: Der Nord-böhmische Verlag in Liberec (Reichenberg) gab die Monografie Vladimír Komárek mit dem Text des Jiří David aus.

    1968: Er erwarb die Ehrenurkunde des Kulturministeriums für Illustrationen im Buch von Jaroslav Havlíček Vlčí kůže (Wolfsfell) im Wettbewerb um das schönste Buch des Jahres. Weitere Ehrenurkunde erwarb er für die Illustration des Buchs von Leontýna Mašínová Z dávných dob (Aus vergangenen Zeiten; 1970) und von Jaromír John Estét (Ästhet; 1971).

    1970: Er baute im Garten ein Atelier.

    1970: Er stellte zum Ersten Mal selbständig im Ausland (Galerie ZB in Wien) aus.

    1973: Die Freunde von Komárek Vladimír Mikule, Dr. Karel Samšiňák und Dr. Jaroslav Vitáček begannen, die „Zeitweiler“ FENSTER auszugeben. Bis zum Jahr 1981 bereiteten sie 13 Ausgaben vor. Im vierten „Zeitweiler“ (1976) veröffentlichte er den ersten Teil seiner Erinnerungen.

    1974: Er schuf den ersten Zyklus der Ätzungen mit Aquatinte Der Kreuzweg.

    1980: Die Freunde von Komárek gaben das Buch Essai über meine freudige Reise von der Wiege bis zum Krematorium (Burschenheit) und ein Jahr danach Essai über meine freudige Reise von der Wiege bis zum Krematorium (Wie ich anspruchsvolle Aufgaben erfüllte) aus.

    1982: Im Wettbewerb über das schönste Buch gewann er den Preis des Kulturministeriums der Tschechoslowakischen Republik für die Illustrationen zum Buch von Sergej Jessenin Strohmond. Eine Ehrenurkunde im gleichen Wettbewerb erwarb er auch für die Illustrationen zum Buch von Mácha Máj (Mai; 1983) und zu den Gedanken des Bohuslav Martinů (1985).

    1990: Er traf den Maler und Architekt Michail Ščigol.

    1993: Die erste Ausgabe des Buchs Essai über meine freudige Reise von der Wiege bis zum Krematorium oder von der Pubertät bis zum Klimakterium.

    1995: Der Verlag Akropolis gab die Bildmonographien Vladimír Komárek – Bilder und Vladimír Komárek – Grafik aus.

    1995: Seit dem 28. Oktober trat er in der  Rundfunksendung von Tomáš Sláma Toboggan auf.

    1998: Er malte das Gemälde Letztes Abendmahl für das Schloss in Sobčice.

    2000: Der Verlag Radioservis gab das Buch Vladimír Komárek, Gespräche mit Pavlína aus.

    2001 und 2002:  Mit Michail Ščigol arbeitete er an den Plattengemälden Der Kreuzweg für die Heilige-Peter-und-Paul-Kirche in Konecchlumí bei Jičín.

    2002: Am 24. August starb er im Krankenhaus in Jilemnice.

    2003: David, Jiří: Vladimír Komárek. Studio JB 2003.

    2007: Bílá, Lucie: Nur ein kurzer Besuch erfreut. Daranus 2007.

    2008: Ebr, Vratislav (Editor), Vladimír Komárek in Briefen an Freunde. Ikar Praha 2008

    2008: Langhamer, Antonín (Editor): Vladimír Komárek. 1928/2002/2008. Studio JB 2008.

     

     

    Vladimír Komárek schuf in den Jahren

    1948-2002 ca. 662 Buchmarken,

    1952-1961 35 große Linolschnitte und Holzschnitte (zur Schöpfung von geräumigen Linolschnitten und Holzschnitten kehrte er auch später zurück),

    1961-2002 schuf er über zwei hundert großer grafischer Blätter – trockene Nadel,

    1959-2002 illustrierte er ca. 125 Bücher und gelegentlicher Drücke,

    1960-2002 schuf er ca. 743 Neujahrskarten.

    In Tschechien und im Ausland fanden viele selbständige Ausstellungen mit Bildern und Grafiken statt.

    Er ist in Sammlungen der böhmischen und mährischen Galerien der bildenden Kunst und einigen Museen vertreten, weiter auch in heimischen und ausländischen privaten Sammlungen der modernen Kunst.

  • Svatopluk Kasalý

    18. 09. 2014 - 16. 11. 2014